Liebe Besucherin, lieber Besucher der Nacht der Kirchen,
in diesem Jahr laden die Kirchen der Stadt Wiesbaden zum Singen ein. Neben vielerlei Programmpunkten zum Zuhören und Genießen gibt es überall Möglichkeiten, wo SieIhre eigene Stimme zum Klingen bringen und spüren, wiegut es tut, gemeinsam zu singen.
Gerade Kirchen sind dafür besonders wunderbare Orte, wo die Schwingungen der Stimmbänder mit den Schwingungen großer Räume zusammenkommen.Trauen Sie sich mitzumachen,auch wenn Ihr Musiklehrer das Singen verleidet hat.
Wir freuen uns über jedeStimme, laut oder leise, hoch oder tief, mit klarem Klang oder manchmal mit schiefem Ton – alles ist erlaubt, alles ist willkommen.
Wir wünschen Ihnen einen klangvollen Abend mit vielen wunderbaren Momenten.
Bettina Friehmelt
Evangelische Kirche Wiesbaden
Jürgen Otto
Katholische Region Wiesbaden/Rheingau/Taunus
Die Nacht der Kirchen wird mit einer ökumenischen Andacht vor der Marktkirche nach dem 18-Uhr-Läuten eröffnet. Die Angebote der Kirchen klingen gegen 22 Uhr aus.
Alle Angebote der Nacht der Kirchen sind kostenlos, Spenden sind willkommen.
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- Kategorie: Gemeinde
Am 21. Juni 2026 wurden 17 junge Menschen aus den drei Gemeinden Auferstehung, Dreikönig und Schelmengraben in der katholischen Kirche Frauenstein konfirmiert. Seit ein paar Jahren feiern wir die Konfirmation dort, weil die Kirche größer ist als die evangelischen Kirchen in den Gemeinden.
Diesmal wurde auch die katholische Kirche so voll, dass zusätzliche Stühle bereitgestellt wurden und immer noch Gottesdienstbesucher standen. Es ist jedes Mal wieder ein bewegender Augenblick, wenn junge Menschen ihr gemeinsames Konfi-Jahr mit dem Bekenntnis zu Gott abschließen und ihren Platz als stimmberechtigte Mitglieder der Gemeinde einnehmen.
Text: Pfarrerin Jutta Leonhardt-Balzer | Fotos: Miriam Bender
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- Kategorie: Gemeinde
Liebe Schwestern und Brüder,
liebe Leserin, lieber Leser, die ersten Sonnenstrahlen begleiten uns jedes Jahr bei frühlingshaftem Wetter. Alles möchte aufblühen – die Pflanzen, die Tiere und auch wir Menschen sind dann gerne wieder im Freien, der Sonne zugewandt. Alle sind nach langen Monaten der Kälte, der Dunkelheit und der Lethargie wie auf einen Schlag zum Leben erwacht. Dies ist ein klares Zeichen:
Ostern kommt immer näher.
Mit dem Osterfest und der Auferstehung Jesu verhält es sich ähnlich wie mit dem Frühling, den wir erleben: Was tot war, erwacht zu neuem Leben. Dieses neue Erwachen können wir auch in geistlicher Weise vom Karfreitag zu Ostersonntag erleben. Jesus Christus am Kreuz weist uns darauf hin, dass in unserer Welt nichts wirklich Bestand hat. Der Tod macht uns stets neu bewusst, dass auch wir nur ein Gast auf Erden sind. Und doch ist im Tod Jesu Christi bereits Neues angelegt. Denn hinter dem Kreuz Jesu leuchtet schon die Morgenröte der Auferstehung hindurch, die auch uns allen verheißen ist. Ich lade Sie deshalb herzlich ein, diesen Weg auch innerlich zu gehen.
In diesem Sinne möchte ich Ihnen ein Tagesgebet mit auf den Weg geben:
„Ostern, Aufstand des Lebens gegen den Tod. Noch ist unser Leben vom Tod gezeichnet. Ostern, Aufstand der Freude gegen das Leid. Noch ist unser Leben vom Leid gezeichnet. Nur ahnend erfassen wir das Neue. Doch wir trauen Dir, Gott, zu, dass du alles verwandelst, und Dein Osterlicht heute durch uns leuchten lässt. Darum beten wir zu Dir im Namen Jesu. Amen.“
S. Lotz
Unser Herr Jesus Christus sei mit Ihnen in dieser österlichen Zeit
Ihr Pfarrer Knud W. Schmitt
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- Kategorie: Gemeinde
Ein Besuch in den beiden Kirchen Frauensteins
Am 28.März hatte die evangelische und katholische Erwachsenenbildung zu einer Führung durch die katholische Kirche St. Georg und Katharina und die evangelische Gustav- Adolf-Kirche eingeladen. Die Kunsthistorikerin Sabrina Faulstich erläuterte den Besuchern die Baugeschichte der ältesten katholischen Kirche im Wiesbadener Stadtgebiet.
Heute zweigeteilt in die historische St.Georgskapelle (1352) neben der Blutlinde, einem Naturdenkmal, und einen großen Kirchenraum aus den 1950iger Jahren, sind Elemente der Innenausstattung von kunstgeschichtlichem Interesse; sie stammen zum Teil aus älteren sakralen Bauten in der Umgebung Frauensteins. Der spätbarocke Hochaltar, die Pieta (um 1510), die Skulpturen der Namenspatronen St. Georg und Katharina, der Taufstein (Anno 1654) verdienen besondere Erwähnung. Das Mittelbild des Altars aus dem Kloster Tiefenthal ist aus dem 19. Jahrhundert. Es weist eine lokale Eigenheit auf: Die Engelsköpfe sind nach den Gesichtern von Frauensteiner Kindern gemalt. Unter Berücksichtigung der Liturgiereform des II. Vatikanischen Konzils wurde die Pfarrkirche 1989/90 vollständig saniert.
Am Eingang der Gustav-Adolf-Kirche empfingen uns Pfarrerin Dr.Leonhardt-Balzer und Herr Reinemer als Vertreter des Kirchenvorstandes. Die 1959 errichtete evangelische Kirche bietet der seit dem Zweiten Weltkrieg wachsenden Zahl evangelischer Christen in Frauenstein eine Heimat. Zuvor waren sie darauf angewiesen, sich für den Gottesdienst zur Kirche in Dotzheim aufzumachen. Der Name der Kirche in Frauenstein hat Bezug zum Gustav-Adolf-Werk e.V., das Diasporawerk der Evangelischen Kirche in Deutschland. Der fast siebzig Jahre alte Bau mit separatem Glockenturm ist z.Zt. von außen renovierungsbedürftig, aber die Besuchergruppe zeigte sich ausgesprochen angetan von der Atmosphäre des in warmen Farben gehaltenen Innenraums. Die in die linke Seitenwand eingebaute Beleuchtung und das kunstfertige moderne Kreuz über dem Altar fanden besondere Beachtung. Neben der Sakristei ist eine kleine Küche und im unteren Geschoss ein (anmietbarer) Gesellschaftsraum.
Die freundliche Verabschiedung stand im Geist der „Türen auf im ökumenischen Zweiklang“.
Dr. Rita Rueß-Stoll
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